Das Leben ist kurz, nutze jede Chance^^

26März
2015

Oh, wer war ich doch gleich^^

Halli Hallo,

 

nach einer Ewigkeit melde ich mich nun mal wieder zurück auf meinem Blog. Ich glaube, dass letzte Mal ist schon zwei oder fast drei Monate her und da ist natürlich schon einiges passiert. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll.

 

Hmm, ich denke, die Monate Januar und Februar sind gar nicht so spannend, da ich in diesen zu meist gearbeitet und gearbeitet habe. Jedoch ist zwei Wochen vor meiner Abreise in Balcutha etwas passiert, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Da ich hier aber nicht über mein Privatleben schreiben möchte, werde ich euch in dieser Beziehung im Trockenen lassen.^^ Sorry.

 

Am 28. Februar habe ich dann endlich meine lang ersehnte Reise mit meinen Freunden gestartet. Bereits vor sechs Monaten, als wir uns im September in Auckland kennengelernt hatten, haben wir entschieden im März für einen Monat gemeinsam durch die Südinsel zu reisen. Diese Zeit war nun gekommen. Also, trafen wir uns Ende Februar alle gemeinsam in Queenstown. Bepackt mit unserem Gepäck, jeder Menge Freude und Aufregung und ganz vielen Geschichten unserer bisherigen Reise.

 

Unsere Reise starteten wir mit dem Routeburn Track, auf welchen ich mich schon sehr freute, da ich diesen bei meiner letzten Reise leider nicht vollständig machen konnte. Und bis dahin hatte ich nur gutes über diesen Track gehört und wollte mich selbst überzeugen. Leider war das Wetter nicht ganz mit uns. Die ersten beiden Tage regnete es durchgängig, so dass wir bis auf die Haut durchgeweicht waren, auch wenn wir wasserdichte Sachen an und über unserem Gepäck hatten. Bei einem meiner Freunde wurde gar der Schlafsack nass, wass natürlich für die Nacht sehr unbequem war. Aber trotzallem sind wir uns einig, der Routeburn Track war trotzallem atemberaubend schön, denn die Landschaften, die wir sehen konnten, wie zum Beispiel das Valley nach der zweiten Hütte, waren schon sehr einmalig. Am meisten hat mir ein Wasserfall gefallen, welcher mitten auf dem Weg ist und eine Höhe von 174 m ausweist. Ein solcher Wasserfall macht einen wirklich sprachlos, vor allem wenn man so nah herankommt.

Beide Abende verbrachten wir gemütlich in den Hütten mit ca. 28 anderen Wandererrn, in dem wir Kartenspiele spielten oder uns einfach nur unterhielten. Ein solcher Austausch ist schon etwas ziemlich schönes.

 

Nur einen Tag später befand ich mich mit einem meiner Freunde auf der Doubtful Sound Tour. Auf den Milford Sound hatte ich dieses mal verzichtet, da ich den Cruise bereits zwei Jahre zuvor gemacht hatte und auf dieser Reise auch andere Landschaften sehen wollte. Ich kann nur eines sagen, der Doubtful Sound war eines meiner Highlights, und wirklich um einiges schöner als der Milford Sound. Was wohl daran liegt, dass es nicht so überlaufen und der Sound um einiges größer ist. Wir hatten gar das Glück neben Pinguinen und Robben, Delfine zu sehen. Ich hatte jede Minute dieser Tour genossen und kann dies nur jedem empfehlen. Ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.

 

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Queenstown. Dabei machten wir einen kurzen Abstecher zu den Mavora Lakes, an welchen die letzten Szenen von Herr der Ringe die Gefährten gedreht wurden. Für mich war es etwas, was am Ende diese Reise so besonders machte. Orte zu sehen, welche nicht so Touristen überlaufen sind und somit nicht jeder anläuft.

 

Queenstown war für mich, wie immer, ein ganz besonderer Aufenthalt, da ich mich hier einfach wie zuhause fühle. So genoss ich einfach unsere zwei Tage in Queenstown. Besuchte den Kiwi Birdlife Park, wo ich die Bereiche der Keas und Kiwis gar nicht mehr verlassen wollte, las mein Buch im Elizabeth Park, gönnte mir einen Fergburger und fuhr mit der Skyline Gondola, um einen atemberaubenden Blick über Queenstown zu erhalten. Zum Wandern war ich einfach zu lazy.

 

Von Queenstown ging es über Curio Bay, Nugget Point, wunderschönen Wasserfällen nach Dunedin. Duendin bei Nacht istmehr als sehenswert. Ich hatte gleich mal meine Kamera bei Nacht getestet und bin schon recht angetan von meinen Bildern. Ebenfalls machten wir einen Abstecher zur Otago Peninsula, um unser Glück zu testen. Und es war mit uns. Auch ohne eine Tour sahen wir einen Albatross, welcher seine Kreise zog. Diese Vögel sind wirklich huge, aber sehr majestätisch zu gleich.

 

Am nächsten Morgen waren wir zum Lunch in Oamaru bei der Gastfamilie von einem meiner Freunde eingeladen. Ich kann verstehen, warum einer meiner Freunde so lange dort geblieben ist. Wir hatten so viel zu lachen, da seine Gastfamilie auf eine so lustige Art Geschichten erzählt, dass man gar nicht mehr aufhört und gern zuhört. Am Ende des Tages erreichten wir unser Hostel nah an der MacKenzie Area. Nah an den Südalpen, und perfekt um den Mt. Cook und Lake Pukaki anzufahren. Was wir in den nächsten Tagen auch getan hatten. Die Landschaften sind wunderschön, auch wenn ich für diese Aussicht schon etwas mehr laufen musste (an die 2200 Stufen).

Das schönste Erlebnis meiner Reise hatte ich jedoch am Abend, wenn wir unter klarem Sternenhimmel am Lake Pukaki lagen. Ich sah meine zweite Sternschnuppe in meinem Leben.^^ Wir verbrachten zwei Stunden einfach nur damit, zu liegen, die Sterne zu beobachten und dem Rauschen des Sees zu lauschen.

 

Unsere Reise führte uns weiter nach Akaroa, dann Arthurs Pass, nach Hanmer Springs. Orte mit wunderschönen Landschaften, tollen Wanderwegen und vielen Möglichkeiten seinen Urlaub zu genießen oder auch mal bei einer Partie Minigolf zu verlieren.^^

 

In Nelson traf ich dann zufällig den Amerikaner, welchen ich bei meiner zweiten Gastfamilie kennengelernt hatte. Neuseeland ist wirklich klein, wenn man bedenkt, dass wir beide uns seit fünf Monaten nicht gesehen hatten und überall hätten sein können, und dann schreibt er auch noch an genau diesem Tag, so dass wir uns zu einem netten Plausch treffen konnten.

 

In French Pass campten wir in einem Zelt, was für mich schon ziemlich aufregend war, da es für mich das erste Mal richtig campen war. Da konnte ich gleich mal meinen neuen Schlafsack ausprobieren, welcher wirklich wunderbar warm war und mich sofort einschlafen ließ. Was nach einem aufregenden Tag gar nicht so schwer ist.^^ Denn in French Pass sahen wir, als wir einen Lookout besuchten, Delfine in einer Schule von über 30. Ebenfalls konnten wir einen Sonnenuntergang genießen, auch wenn Wolken versuchten die Sicht zu vertrüben. Aber beim Reisen soll man sich ja nicht die Laune aufgrund einer solchen Kleinigkeit vermiesen lassen. Also, machten wir einige spaßige Fotos von uns. Damit wir uns an unsere gemeinsame Reise erinnern können.

 

Nun sind wir am letzten Ort unserer Reise angekommen, Hopewell in den Malborough Sounds. Hier sind wir, um Urlaub von unserem Urlaub zu machen, was auch wunderbar funktioniert. Ich meine mit einem Spa Pool, die Möglichkeit Kayaks, Mountainbikes oder etliches mehr auszuleihen, kann man nur entspannen und die Zeit genießen.

 

Morgen wird jeder wieder seiner Wege gehen. Für mich geht es auf die Nordinsel, wo mich Mt. Taranaki und Whakaari Island erwarten werden.^^

Bis denn dann zum nächsten Mal^^

29Dezember
2014

Eindrücke... Impressions...

Halli Hallo,

nach einer ganzen ganzen Weile, melde ich mich mal wieder zurück. Die letzten drei Wochen war viel los. Na ja, eigentlich nicht wirklich, denn ich habe diese Zeit lediglich gearbeitet. Alles in meinem Kopf drehte sich nur um Arbeit hier und Arbeit da, das ist so wunderbar.^^

Ich arbeite nicht, wie gedacht, für meine Gastfamilie, sondern bei Silver Fern Farms im Reinigungsteam. Hierbei helfe ich, die Räumlichkeiten der riesigen Metzgerei zu reinigen. Ich muss schon sagen, so viel Blut an einem Ort habe ich noch nie gesehen. Zu Beginn dachte ich, dass ich es nicht händeln könnte, aber nach einigen Tagen, hatte ich mich daran gewöhnt. Meine Arbeitszeiten variieren zwischen 10 und 14 Stunden. Wobei letzteres eher die Ausnahme ist, aber auch mal vorkommen kann. Da die Zeit hier aber rennt (könnte mir einer mal erklären wieso), merkt man gar nicht, dass man so lange gearbeitet hat. Erst danach, wenn einem wirklich alle Knochen und Muskeln weh tun (wusste gar nicht, dass ich so viele habe^^). Dafür ist der Job aus meiner Sicht gut bezahlt und ich kann einiges für meine Reise im März zurücklegen. Also, alles optimal.

Weihnachten ist ja nun schon einige Tage vorüber (wem sag ich das eigentlich^^). Für mich war Weihnachten dieses Jahr wirklich sehr komisch. Ich meine, 30°C und Sonnenschein? Weihnachten sollte im Winter sein. Mit Schnee und der Familie um einen herum. Mein Weihnachten habe ich mit meiner Gastfamilie und einem riesigen Weihnachtsbuffee verbracht. Das Essen war super lecker und die Stimmung war fröhlich, aber nicht wirklich weihnachtlich, was ich nicht so schlimm fand, da ich nicht in Weihnachtsstimmung war (es hatte sich einfach nicht danach angefühlt). Und trotzdem habe ich das Gefühl, des gemeinsamen Zusammensitzens sehr genossen. Ich fand es schön, dass ich Weihnachten nicht alleine verbringen musste. Das ich Menschen um mich hatte, welche ich sehr lieb gewohnen habe.

Nun habe ich Urlaub, und verbringe die meiste Zeit damit zu lesen und einfach nur zu entspannen.

Meine Reise in Neuseeland birgt so viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse, dass sie mich immer wieder aufs neue überrascht. Am schönsten ist meine Reise, wenn ich die Möglichkeit habe, meine Erlebnisse mit denen anderer auszutauschen. Reisen ist stetiges Lernen und Wachsen. Wenn ich mich davor verschließen würde, dann könnte ich genauso gut, wieder nach Deutschland gehen. Aber ich will mehr erfahren, mehr sehen und erleben. Ich bin noch lange nicht am Ende meiner Reise. Meine Reise hat gerade erst begonnen.

 

Bis denn dann zum nächsten Mal (mit der leisen Hoffnung, dass es vielleicht etwas früher sein wird)^^

 

 Hi, here I am again after a long time.

In the last three weeks I worked the most of time or tried to find some sleep. Now I have holidays which I am using to relax and read my books. No cleaning, no blood until next week. The job by Silver Fern Farms isn't so bad. I like it more than my last job in germany. I can't say why but I feel more comfortable with my surrounding there.

Christmas was a little bit weird for me. I mean, christmas in summer by almost 30°C? For me it has to be cold at christmas. So, I hadn't the feeling that it is christmas time. But I still enjoyed christmas day with our big buffetts and all the nice people and new friends around me. I was quite happy that I wasn't alone at christmas time.
Christmas time was the first time when I realized how much I miss my family and friends in germany. Cause Christmas is the time when I sit with them together. Talking with each other and enjoy time which we can spend together.

With my journey in New Zealand I gain so many new experiences and impressions. I am always surprised when something new, unexpected happens.But the best part of my journey is, that I meet so many new and different people. With whom I can compare stories from traveling around new zealand. On the other hand I have the possibility to talk with native people frohm whom I can learn more about their culture and lifestyle.

For today its enough. Hope, we see us again.^^

30November
2014

Die Rache der Cookies... The rage of Cookies

Huhu,

da bin ich wieder nach nicht all zu langer Zeit. Wie ich euch bereits berichtet habe, habe ich meine Gastfamilie am Mittwoch verlassen und bin nun seit fünf Tagen allein unterwegs. Ein wenig Reisen. Meine ersten beiden Tage habe ich am Franz Josef verbracht, wo ich den Franz Josef Gletscher besuchte und mich an den Alex Knob Track herangewagt habe. Allerdings, schien mich das Wetter diesmal nicht so sehr zu mögen, so dass ich beide Male ordentlich nass wurde.

Ja, nass kann nicht mal ansatzweise beschreiben, wie ich am Mittwochabend nach der Wanderung zum Franz Josef Gletscher ausgesehen habe. Ich war bis auf die Haut durchnässt. Ebenfalls meine wasserdichten Sachen haben nachgegeben. Dabei bin ich am Mittwoch nur 3,5 Stunden gelaufen, und zwar zum Franz Josef Gletscher. Dank der Wolken und dem vielen Regen konnte ich vom Gletscer leider nicht viel sehen. Dafür jede Menge Wasserfälle. Ich sage euch, die sahen vielleicht mal toll aus. Ich bin ja so schon immer von Wasserfällen fasziniert (wunderbare Fotomotive), aber diese waren wirklich klasse. Mit Fotos wurde nur nichts, da ich nicht riskieren wollte, dass meine Kamera so nass wird. Der Gletscher war, wie das letzte Mal, nicht sehr weit ins Tal vorgedrungen, sondern befand sich in einer Bergspalte. Ich fand den Anblick sehr schön, wusste ich noch nicht, was für einen atemberaubenden Blick ich am nächsten Tag auf den Gletscher haben würde.

Am nächsten Tag wagte ich mich an den Alex Knob Track heran. Betitelt mit einer Laufzeit von 8 Stunden. Ich hatte ehrlich keine Ahnung, was mich erwartete. Vier Stunden lief ich bergauf. Davon hatte es drei Stunden geregnet. Bergab bin ich drei Mal im Schlamm stecken geblieben. Einmal bis zu den Knieen, habe mir drei neue blaue Flecken zu gezogen, und war dank des Regens komplett durchnässt. Aber ich wollte nicht aufgeben und vorher umkehren. Also, bin ich bis zur Bergspitze 1303 Meter hoch gestiegen. Eigentlich sollte man dann mit einer super Aussicht belohnt werden, allerdings, dachte sich Mutternatur, dass das weiß der Wolken ausreicht (Ja, ich weiß, ich bin im Land der langen weißen Wolke^^. Und ich habe den Beweis gesehen.^^). Dafür, sobald ich etwas niedriger war, lichteten sich die Wolken etwas und ich konnte den Gletscher und Franz Josef sowie das Meer in der Ferne sehen. Ich habe den Ausblick genossen und war wirklich froh und stolz, dass ich bis zum Ende gelaufen war. Insgesamt hat der Track ca. 7 Stunden gedauert und ich überlege diesen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu machen. In der Hoffnung, dass ich dann besseres Wetter habe.

Danach führte mich mein Weg, direkt nach Queenstown. Der Stadt, bei welcher ich mein Herz bei meiner letzten Reise gelassen habe. Und ich liebe diese Stadt immer noch. Ich fühle mich hier einfach zu wohl. Vor allem, die haben einen Cookie Time Shop und Fergeburger ist hier. Beides ein unbedingtes Muss, wenn man nach Queenstown kommt. Ich dachte mir, dass ich hier in Queenstown einfach mal für zwei Tage relaxen werden, bevor ich mich am Montag auf den Weg nach Belclutha mache, wo mich meine neue Gastfamilie und meine neue Arbeitsstelle erwartet. Also, bin ich bummeln gewesen. Natürlich bei Cookie Time zu erst. Hab mir einen kleinen Eimer voll von Cookies aus dunkler Schokolade mit Karamel besorgt sowie das neue Buch von Jodi Picoult. Ach ja, und neue Schuhe, da meine ihre Sohle nicht mehr haben wollten (hoffe ihr versteht was ich meine^^). Danach wollte ich im Park lesen. Allerdings war der Wind dagegen. Immer wieder das Wetter.^^ Also, wiie sollte es anders sein, bin ich gewandert. In diesem Fall den 11 km langen Queenstown Trail bis zur Kawarau Bridge und wieder zurück. Hier begegnete ich einem Pärchen aus Wellington, was hier zu Besuch war. Sie sprachen mich an, weil sie dachten, dass ich ein Kiwi sei (ich habe mich echt geschmeichelt gefühlt). Als ich dann sagte, dass ich aus Deutschland komme, meinten sie, dass meine Englisch dafür aber schon recht gut sei. Gleich doppeltes Lob. Ich war richtig begeistert.

Heute war ich dann wieder Wandern. Allerdings nur eine kurze Wanderung, und zwar auf den Queenstown Hill Track. Eine wunderschöne Wanderung, bei welcher man an der Bergspitze angekommen, einen wunderschönen Blick über ganz Queenstown hat. Eine schöne und kostengünstige Alternative zur Sky Gondola hier in Queenstown. Kann ich nur empfehlen. Ich habe jeden Schritt genossen. Allerdings auch geflucht, da sich während all meiner Wanderungen in den letzten Tagen, die ganzen Cookies, welche ich die Wochen davor genossen habe, bemerkbar gemacht haben. Meine Kondition ist ja mal keines Wortes würdig und ich habe zugenommen, nachdem ich doch so schön abgenommen hatte. Hätte die Berge also genauso gut runterrollen können. Wie ein Cookie halt.^^ Heißt, die nächste Zeit bin ich auf Diät, oder versuche es. Denn mit Cookie Time in der Nähe habe ich kaum Chancen...

Bis denn dann zum nächsten Mal.^^ Nicht wundern, ich versuche jetzt obiges in Englisch zu schreiben... Es heißt VERSUCHEN....

 

Hi,

this is my first try to write my blog in english. Please excuse me my mistakes. I am still learning english. So I hope I will get better with every post which I will write, or not if I am stucking with learning english

Five days ago I left my last host family which lives on the west coast. Since wednesday I am travelling around until I have to go to my next host family and employer on monday. I stayed two days in Franz Josef. Two days full of rain and clouds. Two days where I walked and came back to the hostel complettly exhausted. But this was fine. I saw a lot and have done something for my fitness. Cause the last weeks I prefered to eat cookies all the time (they were really delicious). At my first day in Franz Josef I walked (like somebody else) to the Franz Josef Glacier. It was raining all the time. At the end I was totally wet and couldn't see the glacier. But this was fine for me. Because I saw a lot of waterfalls. And I love waterfalls cause they are looking really good on pictures. But this time didn't take pictures of them. I was to afraid that my camera good be wet after this. And I was right. I mean at the end of this day. I was wet until the skin. Even my waterproofed jacket gave up.

So I hoped I would have better weather the next day. But poppy-cake. On Thursday I walked the Alex Knob Track and the first 3 hours it was raining again. I was wet, again and when I reached the summit it stopped. But the clouds were still there. So I just could see clouds and clouds and oh yes, clouds. But I wasn't upset about this. I was proud that I walked until the top. Cause my condition wasn't the best to do it. When I walked down the mountain the clouds went away. So I saw the glacier, Franz Josef and the ocean on my way down. That was a great view and I think I will try the Alex Knob Track again later. When I come back.^^

I am in Queenstown now. The town which I love since I was here the first time in March 2013. I wanted to relax. That was the plan. On my first day here I walked to the centre bought me new shoes (cause my old ones were broken), a new book and cookies (a full pot of it^^). After this I walked the Queenstown trail cause I couldn't sit in the park and read my book. The wind was blowing to heavy. The walk was quite nice. I enjoyed my time walking and met a couple from Wellington. They spoke to me cause they thought that I am a Kiwi. A little bit weird but I liked it.^^ So we talked a little bit about differents between New Zealand and Germany. After this I went back to my hostel to relax.

Today I walked the Queenstown Hill Track. A easy walk to the summit of the Queenstown Hill. The view was stunning. I took a lot of pictures. After this I went back. And now I am writting but after this I will go to Fergeburger to enjoy one of the best burgers I have ever ate. ^^

Looking forward to write again^^

25November
2014

47 Tage

Nach nun 47 Tagen (ab morgen, weiß aber nicht, ob ich morgen Internet habe), werde ich meine jetzige Gastfamilie verlassen und wieder auf Reise gehen. Aber ganz ehrlich, so wirklich weg möchte ich hier überhaupt nicht. Es fühlt sich hier wie ein richtiges zuhause an. Ich fühle mich hier super wohl, dass ich gar nicht gehen möchte. Aber es wird Zeit, da ich Geld verdienen möchte, um im März reisen zu können. Eventuell, sehr wahrscheinlich, werde ich im April hierher zurückkommen, da es einfach zu schön hier ist. Meine Gastfamilie hat mir schon angeboten, dass ich jederzeit vorbeikommen kann und ebenfalls deren Freunde würden sich über meine Rückkehr freuen.

Halli Hallo,

ich melde mich mal wieder zurück. Derzeit habe ich ein lachendes und ein weinendes Auge. Ich glaube meine Einleitung spricht Bände dafür. Ich habe meine Gastfamilie wirklich sehr ins Herz geschlossen, da sie einfach unbeschreiblich klasse ist. Aber ich möchte Geld verdienen, und dafür muss ich weiterziehen

Die letzten Tage hat es hier geregnet und geregnet und nochmals geregnet, so dass wir nicht wirklich draußen arbeiten konnten und ich zu meist auf meine nachmitttäglichen Wanderungen verzichten musste. Am Wochenende waren Freunde meiner Gastfamilie zu Besuch. Es war viel Spaß, aber vor allem hatten wir viel zu erzählen. Das hat mich daran erinnert, warum ich es so mag zu reisen. Man hört so viele unterschiedliche Geschichten und Erfahrungen, welche andere gemacht haben. Der Austausch deren ist für mich eines der schönsten Dinge meiner Reise.

Das Reisen kann einen komplett verändern. Ich glaube, dass wissen wir alle. Aber wenn man selber davon betroffen ist, und merkt, wie man sich verändert, dann ist das schon etwas beängstigend, im positiven Sinne. Mein ganzes Leben lang, habe ich geplant und gewusst, was ich möchte. Nun bin ich mir nicht mehr so sicher. Was ich meine ist, dass ich mit Gewissheit weiß, dass ich mehr reisen, mehr sehen möchte, aber ich weiß nicht, was ich beruflich machen möchte. Denn ich habe einen gewissen Narren am Leben auf dem Land gefressen. Allerdings weiß ich auch, dass ich dafür zu unerfahren bin. Ebenfalls die Idee eines eigenen größeren Hauses, welches gleichfalls als Hostel dienen könnte, finde ich nicht abwegig. Ich werde wohl noch eine Weile beschäftigt sein, mit dem Herausfinden, was ich möchte. Zum großen Planen, wie bisher fehlt mir die Lust. Ich werde es auf mich zukommen lassen.

So, für heute war es das erst Mal. Bis zum nächsten Mal.^^

19November
2014

In einer Woche...

Irgendwie macht es mich traurig, wenn ich daran denke, dass ich meine jetzige Gastfalmilie in genau einer Woche verlassen werde...

Halli Hallo,

ja, in einer Woche werde ich meine Reise fortsetzen. Einerseits bin ich aufgeregt, was mich als nächstes erwartet, andererseits bin ich traurig, denn ich fühle mich bei meiner Gastfamilie sehr sehr wohl. Es fühlt sich hier wie ein zuhause an. Alles ist so schön relaxt, die Menschen hier sind unheimlich freundlich und ich habe hier eine Menge Spaß. Aber ich bin nun mal auf Reise, was bedeutet, dass ich versuchen sollte noch mehr in Neuseeland zu entdecken. So versuche ich nun meine nächsten Tage zu planen.

So wirklich planen kann man ja nicht wirklich. Nur ungefähre Pläne erstellen. Die Hostels und die Busse sind gebucht, und zwar für zwei Tage in Franz Josef und drei Tage in Queenstown. Am 1. Dezember werde ich mich dann auf den Weg nach Balclutha machen, wo mich meine neue Gastfamilie und gleichzeitig erste Arbeitsstelle erwartet.

In Franz Josef plane ich, den Alex Knob Track zu machen sowie den regulären Walk zum Franz Josef Glacier. Hoffentlich spielt das Wetter mit, damit ich nicht total durchnässt wandere und schöne Fotos machen kann.^^

Auf Queenstown freue ich mich wohl am meisten. Schon bei meiner ersten Reise habe ich die Stadt in mein Herz geschlosse, da ich hier das erste Mal das Gefühl hatte angekommen zu sein. Zuhause zu sein. Ich kann nicht beschreiben, wieso und wie es sich anfühlt. Es fühlte sich einfach richtig an. Bin also gespannt, wie es diesmal sein wird. Da ich vorerst nur zwei Tage in Queenstown sein werde, möchte ich diese natürlich auch entsprechend nutzen. Zum einen brauche ich unbedingt einen neuen Pullover und ein Paar Wanderschuhe sowie einen neuen kleinen Rucksack. Das wird teuer, aber was soll ich machen. Wird halt benötigt. Des Weiteren möchte ich zwei Wanderungen machen. Nur welche? Wahrscheinlich den Ben Lomond Walking Track sowie den Moonlight Track. Aber ganz sicher bin ich mir noch nicht. Die Bilder bei Google zu den Tracks sehen jedoch ganz vielversprechend aus.

Danach geht es nach Balclutha. Mal schauen, was mich da erwartet, denn bisher war ich noch nie da. In zwei Wochen werde ich wissen, wie es ist und was mich genau erwartet.

So, das war es jetzt erstmal. Bis zum nächsten Mal.^^

13November
2014

I could need a house wife..

OMG...

Halli Hallo,

yeah, meine Überschrift sagt alles und gar nichts. Ich habe auf der Suche nach einer neuen Gastfamilie, eine sehr verrückte Gastfamilie ausgemacht, welche mich mit meiner Überschrift anschrieb. Was sie damit sagen wollen, ja ich kann bei Ihnen bleiben, und das beste ist, ich habe mit meiner neuen Gastfamilie gleich eine bezahlte Arbeit gefunden. Am 1. Dezember kann ich Anfang. Heißt, bis zum 24. November werde ich bei meiner jetzigen Gastfamilie bleiben. Danach werde ich für eine Woche reisen, um einfach wieder frei zu sein, neues zu entdecken.

Mein Reiseplan sieht vor zuerst einen Zwischenstopp in Franz Josef, und danach am Flox Glacier zu machen. Danach möchte ich für eine kurze Zeit nach Queenstown. Mich mit Schuhen eindecken und warmen Klamotten. Eventuell kaufe ich mir ein Fahrrad damit ich etwas mobiler bin (ohne Führerschein ist man hier teilweise ziemlich aufgeschmissen *seufz*). Am Ende führt mich mein Weg nach Balclutha. Hier werde ich für die nächste Zeit arbeiten. Ich hoffe, bis Anfang März, wo ich dann meine Reise durch die Südinsel antreten werde.

Meine letzten Tage hier waren sehr amüsant und ich habe viel erlebt. Gestern zum Beispiel bin ich zm Bäcker montiert. Ich meine, wenn ich an einem Tag sechs verschiedene Sachen backe, ist das schon nicht mehr ganz familiengeriecht: French Bread, Wholemeal Bread, Pizza Muffins, Anzac-Biscuits, Raspberry-Chocolate-Cookies und einen Pflaumenkuchen. Morgen werde ich wahrscheinlich Bananen-Schokoladen-Muffins backen, denn die letzten waren einfach mal umwerfend genial.

Gestern waren wir dann auch nach langer Zeit mal wieder bei den Hot Pools. Super entspannend. Gott, ich kann gar nicht sagen, wie amazing das dort ist. Die Hot Pools liegen mit in der Natur, umgeben von den Südalpen, einem kleinen plätschernden Fluss  und dem Regenwald. Das Wasser ist wahnsinnig heiß, so dass man sich manchmal wie in einem Kochtopf fühlt. Wenn man aber die richtige Position gefunden hat, dann ist einfach nur noch abschalten angesagt. Da wir am Abend dort waren, war es ziemlich dunkel und wir konnten den Sternenhimmel beobachten. Ich sah das erste Mal überhaupt eine Sternschnuppe. Ihr könnt mir glauben, ich war aufgeregt wie ein kleines Kind. Natürlich habe ich mir etwas gewünscht, aber das verrate ich hier nicht, sonst geht es nicht in Erfüllung :P

Oh, ich habe zwar immer noch keinen Führerschein, aber ich habe hier auf der Farm die Möglichkeit zumindest Quadfahren zu lernen. So versuche ich es immer mal wieder. Vorwärtsfahren funktioniert schon ganz gut, aber rückwärts? Reine Katastrophe, jedenfalls wenn ich einen Anhänger dranhabe. Ohne hatte ich leider noch keine Möglichkeit zu testen. Mal schauen, ob ich die nächsten Tage mal die Chance bekomme.

So, für heute war es das erstmal. Ist schon 21:34 Uhr hier, und da kommt auch schon mein Essen. Bis denn dann zum nächsten Mal.

07November
2014

Jobsuche beginnt... Oder wir versuchen es... Wollen wir hier weg?

Huhu,

da bin ich wieder. Nach einer langen und anstrengenden Woche melde ich mal wieder zurück. Diese Woche war viel los. Heißt, wir waren hier sechs Helpx-Helfer, welche im Haus oder auf der Farm umher gewirtschaftet haben. Das ist gar nicht mal so anstrengend. Es ist richtig lustig so viele verschiedene Menschen kennenzulernen und deren Geschichten zu hören. Das traurige und anstrengende ist eher die vielen Abschiede, die folgten. Am Mittwoch haben uns gleich drei verlassen. Darunter der Amerikaner, welcher mit mir von Anfang an hier bei der Gastfamilie war. Ich kann euch sagen, der Abschied war schon traurig.

Nun denke ich, dass es auch für mich langsam Zeit wird, nach vier Wochen, so langsam wieder auf Reisen zu gehen und einen bezahlten Job zu finden. Bisher hat sich noch nichts ergeben, aber ich habe auch gerade erst vor zwei Tagen mit der Suche angefangen. Seit ich hier bin, mache ich mir nicht mehr so die Sorgen, dass es schief gehen könnte. Ist alles etwas entspannter hier. Zum Glück. Tut ziemlich gut, so langsam vom deutschen Alltag abschalten zu können.

Sobald ich wieder auf Reisen bin, muss ich mir erstmal wieder neue Schuhe besorgen. Meine Wanderschuhe sind total hinüber. Verlieren bereits ihre Sohle und ich möchte gern Joggen gehen, um wieder etwas in Form zu kommen. Also, schon einiges zu erledigen.

Bis denn dann zum nächsten Mal.^^

 

 

30Oktober
2014

Backe backe Kuchen... der Bäcker hat gerufen...

Verdammt... Wo sind all die 200 Cookies hin, die ich gebacken habe... Schnell mal in allen Ecken gucken... Hmmm... Nichts... Hier auch nicht... Hmmm... Müssen wohl geschmeckt haben, und in den Bäuchen meiner Gastfamilie und deren Helfer schlummern...^^...

Hallo, da bin ich wieder....

wie vielleicht gemerkt, bin ich derzeit viel am Backen... Vor allem Cookies, denn die liebt meine Gastfamilie am meisten... Schoko-Cookies, Schoko-Himbeer-Cookies oder Sugar-Cookies.^^ Mein Brot, welches ich gestern erst gebacken habe, ist auch schon wieder alle... Ich sollte meine eigene kleine Bäckerei eröffnen... Lach.. Nein, mein Plan für die Zukunft sieht etwas anders aus...^^ Möchte zwar mein eigenes Unternehmen haben, aber eine andere Spezialisierung....

Ich bin weiterhin bei meiner zweiten Gastfamilie und genieße meine Zeit hier... Wir gehen viel Whitebaiting oder auf Jagd... Ok, meine Gastfamilie tut dies... Ich bleibe entweder zuhause, wenn es heißt wir gehen auf Jagd oder mache einen ausführlichen Spaziergang, denn ich muss gestehen, dass beides einfach nichts für mich ist... Ich habe es versucht, aber ich brauche es kein zweites Mal... Sorry, aber es ist schon aufregend die Erfahrung gemacht zu haben...^^

Ich kann leider weiterhin auf kurioseweise keine Fotos hochladen,.. Sorry, weiß auch nicht wieso... Eines kann ich aber sagen, die sehen recht akzeptabel aus :P

Derzeit trage ich mich mit den Gedanken, ob ich nicht noch ein wenig länger herumreise... Ich meine, vielleicht noch ein weiteres Jahr Australien und ein Jahr Kanada oder Amerika.... mal schauen, noch ist nichts raus.... muss mich auch erstmal informieren...^^ Aber währe schon irgendwie cool....

So, dass war es dann erstmal wieder von mir... Ich verabschiede mich denn dann mal in den neuen Tag. Bis denn dann^^

19Oktober
2014

Was lange währt, wird endlich gut... Oder so ähnlich...

Huhu,

nach längerer Abwesenheit (das Internet wollte sich einfach nicht zeigen), bin ich wieder zurück. Besser gesagt, derzeit bin ich an der Westküste bei meiner neuen Gastfamilie. Wie ich dahin gekommen bin? Ich bin mit dem TranzAlpine von Christchurch nach Greymouth gefahren.

Eine Fahrt mit dem TranzAlpine kann ich wirklich jedem empfehlen. Ich habe die Fahrt mit dem Zug zwischen den Südalpen sehr genossen. Die Aussichten sind spektakulär und wunderschön. Da weiß man gar nicht, wo man zu erst hinschauen und fotografieren soll. Und ich Glückspilz hatte noch das Wetter auf meiner Seite. Strahlender Sonnenschein. Perfekt. Die Südalpen ziehen mich einfach magisch an, und somit war es natürlich nicht verwunderlich, dass ich von der Fahrt durch die Südalpen nur begeistert sein konnte.

Am Bahnhof in Greymouth wurde ich herzlich von meiner neuen Gastfamilie empfangen. Zu Beginn meiner ersten Woche, habe ich mich etwas schwer getan, mich in die Familie reinzufinden, da ich mit den Gedanken noch bei meiner alten Gastfamilie war (keine gute Idee... seufz). Jetzt aber, bin ich angekommen und fühle mich richtig wohl hier. Die ersten Tage sind wir nach getaner Arbeit Whitebaiting gegangen. Leider nicht mein Fall, aber eine schöne neue Erfahrung und da die Stelle, die meine Gastfamilie hierfür anpeilt sehr schön ist, habe ich einfach die Aussicht genossen.

Ebenfalls bin ich den einen Abend mit zum Jagen gegangen.. Oder besser gesagt gefahren. Zum Laufen kam es nicht, da wir nichts gefunden hatten, was auf eine frische Spur hinwies. Bei den nächsten Malen habe ich darauf verzichtet, muss ich gestehen. Ich weiß nicht, ob ich es mit ansehen kann, wenn ein Tier erschossen wird.

So, dass war es erstmal wieder von mir. Bis denn dann zum nächsten Mal^^

08Oktober
2014

Wo habe ich nur meine Füße gelassen...

Ach ja, dass sind die Dinger, die gerade so weh tun^^...

Und da bin ich schon heute wieder zurück...^^

Heute habe ich erstmal ausgeschlafen. Und mit ausgeschlafen meine ich, dass ich mal bis 9 Uhr im Bett gelegen habe, bevor ich mich aufgerappelt habe. Wach war ich schon, wie sollte es auch anders sein, seit 7 Uhr. Mein neuer Biorythmus würde ich sagen. Um 7 Uhr wach werden und um 22 Uhr ins Bett gehen.

Für heute hatte ich nichts großartiges geplant. Also, bin ich einfach losgelaufen. Mein Gedanke war einfach mal die andere Richtigung lang dem Avon River folgen. Nur irgendwie wurde nichts daraus so wirklich, weil kaum war ich einkaufen, weil ohne Trinken läuft nichts, haben mich die Berge ganz lieb angelächelt (also nicht wortwörtlich). Die waren wie ein Magnet. Also, immer schön auf die Berg drauf zu gelaufen. Ohne Karte versteht sich. So habe ich mir immer einfach nur die Straßennamen aufgeschrieben, welche ich lange gelaufen bin. Für den Fall, dass ich mich verlaufe, was ja kein Wunder wäre, wenn wir mal ehrlich sind (Gleich mal vornweg: ICH HABE MICH NICHT VERLAUFEN! ICH HABE MANCHMAL NUR MEINE ROUTE GEÄNDERT!^^)

Also, bin ich gelaufen und gelaufen. Heute waren es sechs Stunden insgesamt. Mein Weg führte mich zuerst in eine Wohnsiedlung. Voll mit kleinen niedlichen Familienhäusern. Irgendwie finde ich die super schön, und eher heimelich. Fragt mich nicht wieso. Ich habe keine Ahnung (vielleicht weil manche so einen schönen Erker haben, wo man gemütlich drin sitzen und lesen könnte... *träum*, daber sind auch nicht viele)... Jedenfalls lief ich auf einmal einen Berg hoch. Ist ja nicht weiter schlimm und in Neuseeland auch nicht wirklich ungewöhnlich, wenn es auf einmal bergauf geht. Am Ende landete ich im Victoria Park, welcher auf einem der Berge von Christchurch sich befindet. Ein schöner Park, in dem Kinder und Hunde (die sogar ihren eigenen Abteil haben) nach Herzenslust tollen können. Hier habe ich eine Pause eingelegt, und zwei Bananen gegessen (ich sage das, weil ich heute 6 Bananan gegessen habe, weil ich krampfhaft versuche, abzunehmen und auf Süßes verzichten möchte. Nur leider ist Schokolade zu verführerisch für mich.)

Und da ich schon wieder in einem gemütlichen Trott verfallen war. Ich habe alle Zeit der Welt, und mich wieder richtig entspannt hatte, musste ich mich durch einen Anruf beim Deutschen Konsulat in die Realität zurückholen. Ich brauchte Hilfe bei einer persönlichen Angelegenheit und bat um Unterstützung. Mein Gesprächspartner war ein Deutscher. Leider sehr unhöflich, so dass ich gleich wusste, warum ich nach Neuseeland wollte. Die Neuseeländer sind nämlich super nett und unterstützen einen, wenn sie können.

Kurz hatte mir der Anruf meine gute Laune verdorben, aber so schnell wollte ich mir den Tag nicht versauen lassen. Also, kurz und knapp mich drüber aufgeregt (innerlich), warum man nur so unhöflich sein kann und weiter spaziert.

Nun tun meine Füße weh, was aber nicht schlimm ist. Sie funktionieren noch.^^ Morgen muss ich dann zum Deutschen Konsulat, und wenn das Wetter mitspielt, versuche ich mal bis zum Strand zu laufen, wenn der nicht zu weit weg ist.

Langsam werde ich auch etwas aufgeregt, denn schon am Freitag werde ich meine neue Gastfamilie kennenlernen. Hoffentlich werde ich da genauso viel erleben, wie bei meiner ersten. Mal schauen.

Bis denn dann zum nächsten Mal^^

 

P.S.: Fotos klappen leider schon wieder nicht. Diesmal hängt sich die Festplatte immer wieder auf. Sorry

07Oktober
2014

Irrwitziges Labyrinth

Halli Hallo,

diesmal melde ich mich schon etwas früher zurück. Derzeit befinde ich mich für vier Tage in Christchurch. Am Freitag wird mich der Tranz Alpine zur Westküste bringen.

Christchurch ist ein ganz schönes Labyrinth, dank seinen Baustellen, muss ich sagen. Ich meine, mein Orientierungssinn ist ja so schon nicht so doll, aber hier in Christchurch wird es ganz schön auf die Probe gestellt. Aber wie schon seit einiger Zeit, finde ich mich in den Städten von Neuseeland schneller zu recht, als zuhause. Fragt mich mal einer wieso. Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls, bin ich gestern in Christchurch angekommen und kann sagen, ich hatte mal wieder richtig Glück mit dem Wetter. Solange ich im Bus saß, hat es die ganze Zeit geregnet. Kaum bin ich in Christchurch angekommen und ausgestiegen, hörte es auf. Ist schon sehr faszinierend. Da die Wolken sich aber nicht wirklich verabschieden wollten, beschloss ich, erstmal nur zu laufen und zu entspannen. Dafür entschied ich mich, eine Runde um den Hagley Park zu laufen. Danach besuchte ich für 3,5 Stunden das Canterburry Museum. Ich hätte noch länger dableiben können, denn die ausgestellten Artefakte sind wirklich total interessant und ich hätte gern mehr darüber erfahren. Leider hat das Museum dann geschlossen. Meinen Abend verbrachte ich im Hostel, wo ich meine Fotos speicherte und mich in der Küche mit anderen Hostelgästen unterhielt.

Heute habe ich dann mein Hostel gewechselt. Bin jetzt in einem günstigerem Hostel und bin in einem Drei-Bett-Zimmer. Sehr angenehm bisher, muss ich sagen. Nachdem ich nun recht früh im neuen Hostel angekommen war, habe ich meine Sachen einfach schon mal dort gelagert, und bin los getiggert. Erst ohne wirkliches Ziel. Ich meine, ich habe Zeit und kann tun und lassen was ich mag. Hauptsache ich sehe etwas von Christchurch. Also, bin ich erstmal nach links gelaufen. Immer schön dem Avon River nach. Das war wirklich sehr schön. Es war entspannend und gleichzeitig sieht man etwas von der Stadt. Am Cathedral Square (hoffe habe den jetzt richtig geschrieben), bin ich kurz vom Avon River abgewichen und habe mir zum einen die zestörte Kirche angesehen, und zum anderen die Ausstellung vom Icefest, welches gerade in Christchurch ist angeschaut. Es ist schon interessant, wie viele Länder sich bei der Erforschung der Antarktis beteiligen und ihre eigenen Stationen in der Antarktis betreiben: Peru, Russland, Schweden, Polen, USA,Großbritannien, Spanien, Süd Afrika, Ukraine, Uruguay, Norwegen, Neuseeland, Niederlande, Republic of Korea, Japan, Italien, Deutschland, Indien, Frankreich, Finnland, Ecuador, Tschechische Republik, China, Chile, Bulgarien, Belgien, Brasilien, Australien und Argentinien. Das sind 29 verschiedene Länder. Das ist schon sehr erstaunlich. Mit einer so großen Anzahl hätte ich nicht gerechnet. Natürlich will jedes Land sich auf seine Art beteiligen, und die ersten sein, die etwas neues entdecken, aber gleich so viele???


Heute sollte irgendwie ein ganz besonders interessanter Tag werden, hatte ich das Gefühl, als dann noch eine Maori-Gruppe am Cathedrale Square einige Tänze vorführte. Ich mag ja die Musik und deren Tänze sehr. Umso mehr war ich erfreut, dass ich nun die Gelegenheit bekam, diese in Natura zu erleben, und das einfach so. Der Gesang ging mir richtig unter die Haut, und ich habe mich in dem Moment richtig frei und wohlgefühlt. Leider war die Vorstellung so schnell vorbei, wie sie begonnen hatte. War jedenfalls mein Gefühl (dabei ging sie über 30 Minuten). Und ich machte mich wieder auf meinen Weg.

Ich landete in den Botanic Gardens von Christchurch, wo ich über zwei Stunden staunend umher lief und mit dem Fotografieren gar nicht mehr aufhören konnte, so viele schöne Blumen hatten die dort. Vielleicht besuche ich die Botanic Gardens die nächsten Tage noch einmal. Das war wirklich ein wunderschöner Spaziergang, den ich dort erlebt habe.

Da ich aber nun richtig in meinem neuen Hostel einchecken musste (das Gepäck war vorerst nur in der Lodge gelagert), habe ich mich erstmal auf den Rückweg zum Hostel gemacht. Kurz eingecheckt und dann wieder los. Diesmal in die andere Richtigung. Wieder dem Avlon River folgend, bin ich ca. 1,5 Stunden gelaufen. Die Gegenden, die ich durchquerte wirkten fast durchgehend verlassen. Die Häuser waren leer und waren teilweise zerstört. Ich fühlte mich ziemlich bedrückt, da ich zum ersten Mal richtig die Auswirkungen des Erdbebens sah. Mein Weg sollte dann auch durch die Schäden des Erdbebens beendet werden. Ein großes oranges Schild mit dem Hinweis "Earthquake Damage" verwies darauf, dass ein weiteres passieren des Weges nicht möglich sei. Also, kehrte ich um und marschierte wieder zum Hostel zurück. Meine Beine haben mich heute also fast 8 Stunden durch Christchurch getragen, was bitter nötig war, da irgendwie die verdammt leckere Schokolade wieder abgelaufen werden wollte.^^

Ich weiß noch nicht, was ich die nächsten Tage in Christchurch machen werde. Ich hoffe nur, dass das Wetter gnädig mit mir ist, damit ich noch einiges sehen kann.

Bis denn dann zum nächsten Mal^^

05Oktober
2014

You are a kiwi^^

Huhu,

da bin ich wieder nach einiger Zeit Abwesenheit. Hier passiert gerade so viel, dass ich kaum Zeit habe hier mal etwas zu schreiben. Aber jetzt nehme ich mir mal die Zeit von meinen letzten Tagen zu berichten. Nun ist mein letzter Tag bei meiner ersten Gastfamilie angebrochen.

Heute fahre ich für eine Woche nach Christchurch. Ich bin ziemlich traurig, dass meine Zeit bei meiner ersten Gastfamilie schon vorbei ist. Ich habe sie echt ins Herz geschlossen. Wie konnte ich denn auch anders, wenn ich hier so herzhaft und freundlich aufgenommen wurde. Ich habe mich irgendwie zur dazugehörig gefühlt. Aber jede schöne Zeit hat irgendwann sein Ende, und ich bin in Neuseeland um zu reisen, um mehere Orte kennen zu lernen.

Meine letzten Tage bei meiner Gastfamilie waren wirklich wieder mal einzigartig. Zwar habe ich auch an diesen viel gearbeitet, aber auch einiges unternommen. So habe ich mir an einem freien Nachmittag ein Fahrrad von meiner Gastfamilie ausgeliehen. Zu erst bin ich für zwei Stunden einfach nur rumgefahren, das war schon mal super entspannend. Da konnte ich mal auf andere Gedanken kommen und danach führte mich mein Weg an einen Strand, wo ich eine Stunde verbracht habe. Konnte ich endlich mal wieder ein wenig mit meiner Kamera umherlaufen und Fotos machen. Sind ein paar ganz schöne dabei.^^

Am Samstag bin ich dann das erste Mal Jetski gefahren, also ich habe hinten gesessen, da ich mich selbst nicht wirklich getraut hatte, mal zu steuern. Mein Gastpapa saß vorne. Das hat mega viel Spaß gemacht. Leider war es ziemlich kalt, so dass wir nicht lange fahren konnten. Aber mit den verschneiten Südalpen im Hintergrund war das auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis. Gestern habe ich dann das letzte Mal im Whirlpool entspannt. Ebenfalls habe ich gestern die Eltern meiner Gastmama kennengelernt. Sehr sehr nette Leute, wobei der Stiefvater zu mir meinte, nach 12 Monaten sei ich ein Kiwi.^^

Nun werde ich gleich aufbrechen. Meine nächsten vier Tage werde ich in Christchurch verbringen, wo ich ein wenig Sightseeing betreiben werde. Am Freitag geht es dann mit dem Tranz Alpin rüber zur Westküste, wo mich meine nächste Gastfamilie erwartet. Da bin ich schon gespannt, was ich da so erleben werden. Die leben auf einer Hirschfarm.

So, das war es dann für heute erstmal. Bis denn dann zum nächsten Mal^^

27Sept
2014

Arbeit Arbeit... und ach ja... noch mehr Arbeit...

Halli Hallo, da bin ich mal wieder...

wie die Überschrift schon sagt... derzeit bin ich vor allem mit arbeiten beschäftigt... Seit zweieinhalb Wochen bin ich nun bei meiner Gastfamilie und habe bisher jeden Tag gearbeitet... Manchmal nur 3 oder 4 Stunden... Manchmal aber auch 6 oder 7 Stunden... Mittlerweilen bin ich recht müde, muss ich gestehen.... Dafür ist es hier sehr schön... ich mag meine Gastfamilie, da sie mich so ziemlich an allem teilhaben lassen...

Heute ist ein eher ruhiger Tag... habe meine fünf Stunden gearbeitet, bin aber von draußen nach drinnen geflüchtet, da es angefangen hat zu regnen und habe im Haus ein wenig gestaubsaugt... Man könnte sagen, das übliche halt...

Dafür hat sich ein wenig etwas in meiner Planung für meine weitere Reise getan... Am 10. Oktober werde ich von meiner zweiten Gastfamilie erwartet, welche auf einer Hirschfarm lebt... Mein neuer Gastvater hat schon angekündigt, dass ganz viel Arbeit auf mich wartet... Wird hier irgendwie nicht langweilig...

So langsam will ich auch mit der Planung der Reiseroute beginnen... Ich habe mich jetzt mit meinen Freunden hier zum März 2015 zum Reisen durch die Südinsel verabredet... Vorher wollen wir einen Monat gemeinsam Fruitpicking machen.. Mal schauen, ob das so funktioniert... Jedenfalls haben wir uns schon darauf geeinigt, dass wir die Ostküste hochfahren... Mt. Cook, Dunedin, Christchurch, Milford Sound Track, Queenstown und Routburn Track stehen auf dem Plan... Wie die Route genau verläuft, werde ich in den nächsten Tagen planen... Heute fühle ich mich einfach nur danach zu lesen,... Glaube, bei mir bahnt sich eine Erkältung an... Seufz... Schnell mal auskurieren^^...

Sonst ist hier nicht viel passiert... Da meine Gastfamilie etwas außerhalb wohnt, habe ich nicht die Möglichkeiten irgendwo selbst hinzufahren... Da wäre ein Führerschein schon gar nicht so schlecht... Na ja, kann man nichts ändern... Heute ist es eh ziemlich regnerisch...

 

Bis denn dann^^

23Sept
2014

Zum Nussknacker mutiert...^^

Halli Hallo,

ich melde mich nun auch mal wieder nach einer längeren Zeit Abstinenz. In der letzten Zeit ist eigentlich nicht viel passiert. Also, in dem Sinne, dass ich weitergezogen bin. Ich bin weiterhin bei meiner ersten wundervollen Gastfamilie, und möchte irgendwie gar nicht so schnell hier weg. Ich erlebe hier so viel und lerne so viel neues.

Meine Arbeiten hier, da ich hier ja zum Helfen bin, variieren zwischen Gartenarbeit, bevorzugt Unkraut rupfen und im Haushalt helfen, bevorzugt Abwasch machen und Staubsaugen. Gestern hatten wir das erste Mal echt scheußliches Wetter, so dass ich nicht draußen arbeiten konnte. Also, gab mir meine Gastmama eine Aufgabe für drinnen. Nüsse knacken. Wer jetzt aber denkt, dass ich so einen schönen modernen Nussknacker bekommen habe täuscht sich. Mein Arbeitsbereich bestand aus einer Decke, einem Brett und einem Hammer. Ja, ich habe jede einzelne Nuss (und es waren garantiert über hunderte) mit dem Hammer geknackt, und besser gesagt aufgeschlagen.^^ Irgendwie habe ich mich wie zu Weihnachten gefühlt (liegt wahrscheinlich daran, dass Nüsse knacken bei uns vor allem zu Weihnachten praktiziert wird). Stellt euch mich einfach vor, wie ich vor dem Brett sitze eine einzelne Nuss vor mir und dem Hammer in der Hand und dann wird drauf los gehauen. Perfekt zum Frustabbau gedacht, wenn ich welchen hätte.^^

Wenn ich hier mal entspannen will, dann gehe ich mit meiner Gastschwester in den Whirlpool. Ich kann euch gar nicht sagen, wie wunderbar entspannend das ist. Vor allem, weil ich danach meine Glieder und Muskeln wieder spüre (ohne Schmerzen^^). Am Sonntag war ich wieder mit in der Kirche. Ich bin zwar weiterhin nicht gläubisch, was mich aber wirklich fasziniert, wie es die Kirche hier schafft, so viele Menschen zusammen zu bringen. Bevor es aber losging, weil die Kirche ist keine normale Kirche, sondern immer abwechselnd bei einer anderen Familie zuhause, hat man die Möglichkeit Smalltalk zu halten. Meine Englischkenntnisse sind leider noch nicht die besten und ab und zu habbert es noch gewaltig. Das hat mich diesmal zum Glück nicht aufgehalten, es zumindest zu versuchen. Also, habe ich mich mit einer älteren Frau unterhalten, welche mir von den Erdbeben in Christchurch berichtet hat. Wie eine Frau, welche unter den Trümmern ihres eigenen Hauses befreit werden konnte, aber auch darüber, dass sie sich bisher nicht mehr getraut hat, nach Christchurch direkt zu fahren, da sie die Trümmer der noch zum Teil zerstörten Stadt nicht ertragen könnte. Die Unterhaltung war sehr faszinierend für mich, und am Ende sagte die ältere Dame zu mir, dass mein Englisch, dafür dass ich erst drei Wochen in Neuseeland sei, schon richtig gut sei. Ich konnte es, und kann es bisher zwar kaum glauben, aber ich merke selbst, dass ich schon einige Fortschritte gemacht habe, aber ich habe noch einen langen Weg vor mir.

Heute war auch wieder ein sehr aufregender Tag. Meine Gastfamilie, da die Kinder durch Home schooling lernen, nahm mich mit zu einem Treffen für Kinder, welche zuhause unterrichtet werden. Dabei handelte es sich um ein gemeinsames Picknick mit einer anschließenden Radtour. Ich bin jetzt noch ziemlich erledigt davon. Der Picknickkorb meiner Gastfamilie bestand aus einem Salat für jeden und einem kleinen Nachtisch. Für mich gab es meine geliebten Anzac-Biscuit. Ich liebe diese Kekse. Danach ging es wie gesagt Fahrrad fahren. Über eine Stunde bin ich mit meiner Gastschwester und ihren Freundinnen mit dem Fahrrad durch die Gegegend gefahren. Allerdings in einem Tempo, als ob wir die Tour de France gewinnen wollten. War jedenfalls mein Gefühl.^^ Habe aber tapfer durchgehalten und bin nicht vor Erschöpfung am Ende umgefallen. Wäre aber auch kein Wunder gewesen, wenn das passiert wäre. Ich war so was von fertig. Danach ging es erstmal wieder nach Hause. Zuhause angekommen, sollte ich beim Yams (ich glaube so heißen die) waschen und schneiden helfen. Leider, habe ich dabei an beiden Armen einen heftigen Ausschlag bekommen, so dass ich nun glauben muss, dass ich gegen rohe Yams allergisch bin. Der Ausschlag hatte mich leider ziemlich abgelenkt (hat höllisch gejuckt, und man darf ja nicht kratzen), dass ich etwas zu langsam in meiner Aufgabe war. Seufz.Am Abend ging es wieder Zumba tanzen. Das macht mal so was von viel Spaß.

Jetzt habe ich aber keine Zeit mehr, der Whirlpool ruft.^^

 

Bis denn dann.^^

18Sept
2014

Omi ich liebe dich!

Einen Tag vor meiner Abreise bist du friedlich eingeschlafen. Ich kann es bis heute nicht fassen, dass du nicht mehr da bist "Mein hübscher Engel", wie ich dich immer genannt habe.

Omi du bist eine der Frauen in meinem Leben gewesen, die ich für ihre Stärke und Lebenswillen bewundert habe. Du hast für alles was du liebst gekämpft, du hast nicht aufgegeben, egal wie schwer es war. Ich bin so stolz auf dich gewesen, als du im Frühling uns allen gezeigt hast, wie stark du bist, als du wieder gelaufen ist. Deine Kraft war unglaublich.

Als ich dich das letzte mal gesehen habe, hast du noch deine Späße mit mir gemacht. Wir haben gemeinsam gelacht, und ich war und bin stolz deine Enkelin zu sein. Du hast viel in deinem Leben erreicht. Wir haben viele schöne gemeinsame Momente erlebt. Egal, in welchem Alter ich war.

Weißt du, worüber ich immer schmunzeln musste. Du mochtest es immer sehr sauber, und egal, ob deine Putzfrau in einer Stunde kommen würde, du hast sauber gemacht, damit sie eine saubere Wohnung vorfindet. Du hast bis zum letzten Moment dafür gekämpft. Du hast immer versucht, für uns dazu sein. Und für mich warst du nicht nur eine Omi. Du warst für mich eine beste Freundin. Du warst mein hübscher Engel. Mit einem bezaubernden Lächeln und einem großen Herzen.

Es tut mir leid, dass ich nicht bei deiner Beerdigung sein konnte. Aber glaube mir, in Gedanken war ich dabei.

Ich liebe dich meine hübscher Engel. Ich bin sehr stolz auf dich und du wirst immer in meinem Herzen sein.

17Sept
2014

Jetzt wird Gewicht verloren....

Hallo hier bin ich kurz mal wieder,

und wieder sind zwei Tage vergangen. Könnte mir jemand sagen, wo die Zeit hinrennt. Das ist doch nicht mehr normal.

Leider ist gestern das Skifahren ausgefallen. Dabei hatte ich mich so sehr darauf gefreut. Na ja, dafür ging es Zumba tanzen. Ich bin ja mal überhaupt nicht musikalisch und mit den Schritten hinterher kommen, tat ich auch nicht. Aber... Verdammt, hat es viel Spaß gemacht... Ich bin richtig ins schwitzen gekommen und hoffe, dass ich es noch einmal oder mehrmals machen kann. Werde hier mal schauen, ob ich an anderen Orten auch die Möglichkeit zum Zumba tanzen habe. Mal schauen...

Heute war nicht viel los. Daher verabschiede ich mich jetzt auch schon wieder. Da Filmabend ist.

 

Bis denn dann^^

15Sept
2014

Aktion^^

Halli Hallo, da bin ich mal wieder... gar nicht mal so lange abwesend gewesen...^^

 

Hab jetzt bei meiner Gastfamilie WLAN, so dass ich hin und wieder etwas bloggen kann.... Jetzt bin ich seit fünf Tagen bei meiner Gastfamilie und habe hier schon einiges erlebt und an Erfahrungen gesammelt...

Meine Gastfamilie hatte ich über helpx.net gefunden. Hier kann man sich anmelden und nach Gastfamilien schauen, welche für einige Zeit Unterstützung im Haushalt, im Garten oder auf der Farm suchen. Dabei bietet man den Familien seine Unterstützung an. Dafür erhält man eine kostenfreie Unterkunft und Verpflegung. Und wenn man ganz viel Glück hat, wird man in die Familie aufgenommen.

Bei meiner Gastfamilie helfe ich vor allem im Haushalt und rupfe im Garten Unkraut. Also, nichts schweres. Dafür bekomme ich meine Unterkunft, welche zwar nicht geheizt ist, aber das Bett ist dafür sehr bequem, und am Ende fall ich eh totmüde ins Bett. Des Weiteren sind die Mahlzeiten hier super lecker und gesund noch dazu.^^ Die beiden Frauen (meine Gastmama und Gastschwester sind nämlich auch auf Diät, weiß zwar nicht wieso, aber sie sind es).

Das schöne hier ist aber, dass mich meine Gastfamilie aufgenommen hat. Zu Anfang war es etwas schwer mit uns, da mein Englisch leider alles andere als gut ist. Aber mittlerweilen läuft es super. Mein Englisch wird besser (bin ich ziemlich stolz, auch wenn ich noch viel zu lernen habe), und ich werde in Familienaktivitäten einbezogen. So haben wir am zweiten Abend einen Spieleabend veranstalt. Der war sehr lustig. Zum einen war meine Gastfamilie überrascht wie schnell ich die Spielregeln verstanden hatte, zum anderen war es ein Spiel aus Deutschland (gab sogar eine deutsche Spielanleitung 'lach'). Es war einfach unbeschreiblich witzig der Abend, weil jeder mit und über jeden lachen kann.

Am nächsten Abend haben wir einen Filmabend gemacht. Wir haben "Gifted Hands" gemeinsam geschaut. Jeder mit einer heißen Tasse Tee oder Marlo (hoffe es wird so geschrieben) in der Hand. Es war wunderbar entspannend und ich habe sogar alles verstanden.^^ Ist ja manchmal etwas schwierig.

Und gestern. Ja, gestern haben wir das entspannenste vom entspannensten gemacht. Meine Gastfamilie hat einen Spapool (oder auch Whirlpool genannt). Und den haben wir drei Frauen hier schön ausgenutzt. Danach war ich so entspannt und müde, dass ich nur noch ins Bett gefallen bin und weg war.

Mit meiner Gastschwester verstehe ich mich am besten. Ist schon zu Beginn auf mich zugegangen, und gibt mir auch das Gefühl, dass es nicht schlimm ist, wenn ich beim Reden etwas falsch mache. Wir können trotzdem gemeinsam lachen und Spaß haben.

Heute bin ich das erste Mal seit Jahren wieder geritten. Ich kann euch gar nicht sagen, wie aufgeregt ich war. Es war einfach schön, wiedermal reiten zu können (auch wenn ich es nicht so gut kann, da ich es einfach zu selten gemacht habe). Aber nervös war ich. Ich wollte keinen Fehler machen, und am Ende hat es auch funktioniert. Vielleicht darf ich ja noch einmal in den nächsten Tagen reiten. Ich hoffe sehr, dass ich hier länger als eine Woche bleiben kann. Vielleicht ja bis nächste Woche Sonntag. Das wäre toll. Mal schauen.

Morgen wollten wir eigentlich Skifahren gehen. Leider soll das Wetter vor Ort nicht so gut sein, so dass es leider ausfällt. Dafür möchte mich meine Gastmama mich mit zum Zumba tanzen gehen. Das klingt nach richtig viel Spaß. Zumal ich ja mal so etwas von unmukaklisch und unbeweglich bin.^^ Ich sehe mich jetzt schon wie ein Hampelmann tanzen. Aber das ist egal. Ich möchte einfach meinen Spaß haben und neue Erfahrungen sammeln.

Apropo neue Erfahrungen sammeln. Am Sonntagvormittag war ich mit meiner Gastfamilie das erste Mal in der Kirche. Na ja, in keiner richtigen Kirche, da keine in der näheren Umgebung ist. Also, helfen sich die Leute hier gegenseitig aus, in dem sie abwechselnd ihre Wohnung am Sonntag für den "Kirchenbesuch" zur Verfügung stellen. Eine Interessante neue Erfahrung. Ich bin zwar nicht gläubig, aber es war schon mal Interessant zu hören, was andere so darüber denken, wie sie empfinden und warum. Eine Erfahrung, über welche ich froh bin, sie gemacht haben zu dürfen.

So, für heute war es das erstmal. Bis denn dann zum nächsten Mal.

P.S.: Fotos lassen sich derzeit leider nicht hochladen. Hab es mehrmals versucht. Also, wer fotos sehen will, muss sich wohl oder übel mit mir verabreden, wenn ich wieder im Lande bin in einem Jahr :P

12Sept
2014

Bei der Gastfamilie angekommen

Nach zwei Tagen Fahrt habe ich es nach Christchurch geschafft. Schon ziemlich müde und geschafft, wartete jedoch eine letzte Herausforderung am Dienstag auf mich: Finde am Abend ein Hostel. War ehrlich gesagt gar nicht so schwer, denn ich habe einen netten Deutschen kennengelernt, welcher ebenfalls mit im Bus saß. So bin ich mit ihm zusammen zu einem Hostel, nur 3,4 km entfernt gelaufen. Wohlbemerkt mit meinem gesamten Gepäck. Und wie ich nun mal so bin, habe ich glaube ich, meinen gesamten Haushalt eingepackt.^^ Aber für mein Abnehmprogramm war die ordentliche Bewegung optimal.

 

Mein Hostel nannte sich Jailhouse. Ich glaube, ihr wisst in was für einem Gebäude ich geschlafen habe. Und nein, ich habe nichts verbrochen. Jedenfalls nichts, wovon ich wüsste. Aber das Hostel war recht angenehm. Alles sauber, und ich hatte ein Zwei-Bett-Zimmer ganz für mich allein. Und wenn es zu kalt geworden wäre, hätte ich noch eine Wärmeflasche gehabt, welche vom Hostel aus, auf das Bett gelegt wurde.^^

 

Am Mittwoch war der Tag gekommen, an welchem ich meine Gastfamilie kennenlernen sollte. Natürlich war ich nervös und aufgeregt. Wusste ich doch nicht, was mich erwartet. Aber bevor es so weit war, musste ich noch etwas erledigen. Eigentlich wollte ich zur Deutschen Botschaft oder Konsulat. Dafür hatte ich mir extra die Adresse gegeben. Die erste Adresse, die ich hatte war totally wrong. Also, fragte ich nach. Die Menschen hier sind wirklich sehr hilfsbereit. Gleich mit neuer ausgedruckter Karte ausgestattet und der genauen Adresse machte ich mich auf dem Weg. War nur leider nicht so einfach. Überall waren Baustellen auf meinem Weg, welche ich versuchte zu Umgehen. Nur leider nicht möglich. Irgendwann sprachen mich die Bauarbeiter an „You look lost.“ Ja, ich glaube, ich hatte mich etwas verlaufen (trotz Karte; kann ja nur mir passieren ‚lach‘^^). Also, fragte ich erneut nach und fand dann doch die richtige Adresse. Blöd nur, dass keiner da war. Nach mehrmaligen klingeln, reagierte niemand. Also, der ganze Weg umsonst. Und ich musste den wieder zurück laufen. Ich glaube, ich bin ca. 6 km mit meinem Gepäck auf den Schultern durch Christchurch gewandert. Ich sollte mich mal langsam wirklich auf die Waage stellen. Oder besser nicht, sonst bekomme ich einen Schock, weil ich eventuell doch zugenommen habe (Ich bin einfach zu süchtig nach „Cookie Time“).

 

Nach einer abenteuerlichen Busfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Christchurch nach Rangiora (keine Ansage zu den angefahrenen Stationen, anscheinend willkürlichem Anhalten und meinem Gepäck irgendwie bei mir zu behalten), schaffte ich es zum vereinbarten Treffpunkt in Rangiora. Zwar nicht ganz pünktlich, da der Bus über eine Stunde brauchte, anstatt anscheinend der üblichen halben Stunde, aber na ja, kann ich leider nicht ändern.

Meine Gastmama holte mich recht entspannt aber, also war meine Verspätung kein Problem. Das Problem lag eher in der Verständigung. Mein Englisch ist leider nicht das Beste. Deswegen bin ich ja hier, um es zu lernen. So hatte ich zu Beginn erstmal das Gefühl, dass sie mit mir nicht zufrieden ist. Der erste Tag war also etwas schwierig, und etwas frustrierend. Jedenfalls für mich.

 

Dann kam der Donnerstag. Und, eine Verbesserung. Da mich meine Gastfamilie wirklich fordert, was das Englisch sprechen angeht. War es schon etwas einfach sich zu verständigen, und Unterhaltungen zu führen. Meine ersten Aufgaben hier waren auch nicht sonderlich schwer. Unkraut jähten, Wäsche waschen, Küche säubern, Saugen und hier und da mal mit anpacken. Dafür durfte ich am Donnerstag mit der Tochter auf eine Entenfarm, auf welcher die Tochter arbeitet. Auf einem sind die kleinen Küken richtig süß, auf der anderen Seite hat man die erwachsenen Enten. Welche teilweise nicht mehr ganz bei Kräften aussehen. Scheinweise krank und schwächlich. Dieser Anblick war eher ein Schock für mich. Dazu kam der Geruch auf der Farm, welcher nach Entenfleisch roch. Ich mag ja Entenfleisch, das muss ich zugeben, aber das war etwas anderes.

Nachdem der erste Schock verdaut war, ging es auch schon wieder zurück. Wo es ein schönes Abendessen gab. Das Essen hier ist wirklich lecker, und so was von Gesund. Perfekt für mich. Und am Abend wurde es richtig lustig. Wir spielten ein Brettspiel. Meine Gastfamilie war überrascht, wie schnell ich die Regeln verstanden hatte und entsprechend mitspielen konnte. Es hat richtig Spaß gemacht und ich habe mich mit in die Familie einbezogen gefühlt.

 

Heute ist dagegen noch nicht viel passiert. Eigentlich wollten wir Skifahren gehen. Nur leider hat das Wetter vor Ort nicht mitgespielt, so dass wir hier geblieben sind. Hier ist das Wetter schön, und ich habe mich wieder fleißig im Garten betätigt.

 

Mal schauen, wie die nächsten Tage werden. Ich hoffe, ich kann hier die geplanten zwei Wochen bleiben. Danach werde ich weiterziehen, zur nächsten Gastfamilie, welche sich an der Westküste der Südinsel befindet. Heißt, ich bin auch weiterhin auf der Südinsel unterwegs.

 

Bis denn dann zum nächsten Mal^^

08Sept
2014

Auf dem Weg ins erste große Abenteuer

Nun bin ich auf dem Weg zu meiner ersten Gastfamilie in North Canterburry. Die Tage in Auckland vergingen wirklich sehr schnell. Das hätte ich nie gedacht. Hat die Zeit dorthin zukommen, doch so lange gedauert. Bevor wir uns auf die Reise machen, zum nächsten Ziel, meiner Gastfamilie.

 

Zeige ich euch, was ich von Freitag bis Sonntag so gemacht haben (vorausgesetzt ich bekomme die Fotos hochgeladen^^). Reisen wir zum Freitag zurück. Dank unserem Partnerbüro iep von Praktikawelten, erhielten wir die Möglichkeit kostenfrei mit einem StrayBus durch Auckland zu fahren. Stray ist dabei eine Busfahrgesellschaft (die zwar nicht gerade billig) Touren durch ganz Neuseeland anbietet. Dabei kann man die entlegensten Orte entdecken, und sich gleichzeitig von A nach B bewegen. Das musste natürlich ausprobiert werden. Und Tatsache, neben einem „etwas“ verrückten Fahrer, der ziemlich schnell mit starkem Akzent sprach (habe aber irgendwie trotzdem einiges verstanden), bekamen wir auch mal Orte in Auckland zu sehen, die einiges an Schönheit zu bieten hatten. Sei es der Low Forest Walkway oder auf Devenport ein alter Marinestützepunkt. Es war ein Tag mit vielen neuen Eindrücken, schönen Aussichten und endlich mal etwas entspannen. Oder wer nicht entspannen wollte: Na ja, der stürzte sich bei einem BungeeJump von der Auckland Bridge ca. 50 Meter in die Tiefe. Ich habe nur zugesehen. Und etwas mulmig wurde mir schon dabei. Hatte ich doch überlegt in Taupo SkyDiving zu machen. Ob ich das jetzt wirklich noch will. Gut, ist auch eine Geldfrage, denn ich will in Kaikoura unbedingt mit den Delphinen wieder schwimmen. Muss ich mal kalkulieren.

 

Dass nicht immer alle Wanderwege gut gekennzeichnet sind, haben wir dann am Samstag festgestellt. Um noch etwas mehr von Auckland und außerhalb zu sehen, haben wir beschlossen den Coast to Coast Walkway zu bestreiten. Ich glaube, wir haben es geschafft 20 Minuten auf dem richtigen Weg zu laufen, danach sind wir dank mangelnder Ausschilderung vom Weg abgekommen und sind nach Gefühl und später wieder nach Karte gelaufen. Auch wenn es schade war, dass wir den richtigen Weg nicht gefunden haben, da wir dadurch zu meist am Highway auf einmal liefen, war der Tag dank meinen Begleitern (neue Freunde) schon sehr schön. Ach ja, da das Verlaufen nicht ausreichend war, dachte sich das Wetter, dass es uns mit ganz viel Regen begleitet. Na ja, es kann ja nicht immer Sommerwetter sein.^^

 

Seit dem ich in Neuseeland bin, bin ich bisher jeden Tag mindestens 14 km gelaufen. Vielleicht gar mehr. Aber wieso auch nicht, wenn ich schon in einem so schönen Land bin (wo ich sogar die große Stadt Auckland mag), dann sollte ich versuchen, regelmäßig etwas zu unternehmen und neues zu entdecken. So trieb es mich am Sonntag nach Rangitoto Island. Eine Insel bestehend aus einem Vulkan hinter Devenport. Hier wird das frühe Aufstehen gegen 6:00 Uhr sogar belohnt, da für die erste Fähre ein Rabatt von 10 NZ$ gegeben wird. Also, gleich mal gespart und eine der ersten auf der Insel an diesem Tag. Zum Glück war ich nicht allein Unterwegs. Hatte ich doch eine nette Begleitung durch einen der Jungs, welchen ich bereits in Seoul kennengelernt hatte. So konnte man die Landschaft bestaunen und sich gegebenenfalls auch mal unterhalten. Rangitoto ist wirklich ein Highlight in Auckland. Die Aussichten, die Landschaften, die hier geboten werden sind wunderschön und absolut sehenswert.

 

Nun ist meine Zeit in Auckland vorbei, und ich bin auf dem Weg nach Wellington. Am nächsten Tag geht es mit der Fähre nach Picton und danach weiter nach Christchurch. Die Fahrt nach Wellington war nicht sehr ereignisreich. Habe ich doch viel geschlafen, da ich mich nicht so wohl fühlte. Zum Glück war ich wach, als wir von Taupo am Tongariro Nationalpark vorbeifuhren. Die Vulkane und Berge waren noch mit Schnee bedeckt und ragten majestätisch in die Höhe. Ich konnte meinen Blick fast nicht mehr von ihnen lassen. Leider konnte ich diese Ansicht nicht fotografieren, da unsere Pause zu kurz war und kein weiteres Mal an diesem Ort angehalten wurde. Aber eines muss ich definitiv wieder machen: den Northern Circuit im Tongariro Nationalpark. Solche Landschaften darf man sich einfach nicht entgehen lassen.

 

Bis denn dann zum nächsten Mal. Bitte entschuldigt, wenn ich unregelmäßig blogge. WLAN ist Mangelware.^^

04Sept
2014

Angekommen, und nun?

Halli Hallo, da bin ich wieder,

Nach zwei langen und schütteligen Flügen bin ich endlich in Auckland angekommen. Schon während des Fluges habe ich die ersten neuen Bekanntschaften gemacht, um genau zu sein in Seoul. Hier habe ich weitere Deutsche getroffen, die ebenfalls teilweise für ein ganzes Jahr nach Neuseeland reisen, um Work & Travel zu betreiben.

Ganz ehrlich. Das hat einiges leichter gemacht. So waren wir dann schon den ersten Tag als größere Gruppe, die sich immer mal wieder reduzierte, da auch andere Aspekte zu erledigen waren, unterwegs. Das Ziel unseres ersten Tages war der Hafen von Auckland, von welchem wir dann ca. zwei Stunden später nach Devenport übersetzten. Hierzu eine Anmerkung: Wir sind gegen 7 Uhr in der Früh gelandet und gegen 13 Uhr sind wir mit der Fähre rübergefahren. Es war schon merkwürdig nach solch langen Flügen, sich noch so wach zu fühlen. Und das Wetter hat ebenfalls mitgespielt. Viel Sonne und einige Wochen, aber kein Regen und nicht wirklich kalt. Eine Strickjacke hat gereicht. Und wie ich denn mal so bin, habe ich meinen ersten Sonnenbrand im Gesicht eingefangen. Zum Glück war der aber schon am nächsten Tag so gut wie weg.^^… Wie war es, dass ich lernfähig bin? Zumindest war er nicht so schlimm, wie beim ersten Mal.

Nun, am Mittwoch, hatten wir unsere Einführung durch das Partnerbüro in Auckland. Hier haben wir ziemlich viele interessante, aber vor allem wichtige Informationen für unseren Aufenthalt in Neuseeland erhalten. So zum Beispiel, wie wir uns hier fortbewegen können, wie und wo wir Jobs finden, wie man an Unterkünfte kommt. Ziemlich viel Input. Das muss erstmal verdaut werden.

So habe ich nach der Einführungsveranstaltung erstmal einige Gastfamilien angeschrieben, welche im Gegenzug der Hilfe Unterkunft bieten, so dass man in einigen Punkten einsparen kann. Ebenfalls habe ich drei Familien bereits angeschrieben, welche nach Au-Pair suchen. Ich hoffe eines davon klappt, ist man schon etwas erleichterter. So denke ich es jedenfalls. Ist ja alles noch etwas neu und anders.

Nach der Orientierungsveranstaltung bin ich dann erstmal für 2,5 Stunden durch Auckland gewandert. Durch kleine Nebenstraßen, um dann im Albert Park zu landen, welcher vorm Clock Tower der Auckland University ist. Da habe ich mal für eine halbe Stunde entspannt und gelesen. Gott, tat dies mal gut, nach einer so langen stressigen Zeit einfach nur dazu sitzen und einem meiner Hobbies zu frönen. Danach führte mich mein Weg vorbei an der Universität runter zum Hafen und wieder zurück zum Hostel. Eine ordentliche Strecke eigentlich. Aber am Abend ging es dann auf den Mt. Eden. Ich kann nur sagen, nach einigem geschnaufe, ich bin einfach nicht fit, haben wir eine grandiose Aussicht auf Auckland gemacht. Abends hat man vom Mt. Eden eine so geniale Aussicht, dass ist unfassbar. So schön. Kann ich nur empfehlen. Geht nicht bei Tag, sondern Abends, dann habt ihr einen schöneren Blick. Und wenn Ihr die Skyline von Auckland bei Tag sehen wollt, ist Devenport der Mt. Victoria zu empfehlen.

Am Donnerstag habe ich meinen Termin bei der Bank, damit ich mein Konto eröffnen kann. Ebenfalls werde ich dann meine Steuernummer beantragen sowie mir eine Prepaid-Karte besorgen. Wahrscheinlich doch mit Internet, da man das hier für so vieles benötigt. Vieles läuft über E-Mail und da will ich nicht warten, bis ich dann irgendwann mal WLAN habe. Vor allem da mein Netbook bezüglich WLAN streikt. Der verweigert jegliche Einwahl. Arg…..

Und ich habe meine erste Gastfamilie im North Canterburry gefunden. Wie genial. Die bieten einem Unterkunft und Verpflegung, dafuer helfe ich fuer 4 Stunden auf der Farm und im Haushalt. Mal schauen wie es dann weitergeht. Ich freue mich riesig. Fuer mich geht es also gleich auf die geliebte Suedinsel.

Am Abend ist ein Burger Abend beim Partnerbüro geplant. Mal schauen, wie dieses wird. Ich habe bisher keine wirkliche Vorstellung.

Bis denn dann zum nächsten Mal.^^

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